Der Preis sagt, wohin der Markt ging. Das Volumen sagt, wie überzeugt er dabei war. Wer beides zusammenliest — und genau hinschaut, zu welchen Preisen gehandelt wurde — sieht, wo die großen Adressen wirklich aktiv waren.
Volumen ist die Zahl der Stücke (oder Kontrakte), die in einer Periode den Besitzer wechselten. Ein Kursanstieg auf hohem Volumen ist überzeugend — viele Teilnehmer trugen ihn mit. Derselbe Anstieg auf dünnem Volumen ist verdächtig: Vielleicht schob ihn nur eine Handvoll Orders.
Ein Ausbruch über einen Widerstand ist nur so gut wie das Volumen, das ihn trägt. Schalten Sie zwischen beiden Szenarien um: Derselbe Kursausbruch — einmal mit kräftigem Volumen, einmal ohne. Achten Sie auf die Balken unten.
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Statt Volumen über die Zeit zu zeigen, dreht das Volumen-Profil die Perspektive: Es summiert das Volumen pro Preisniveau. Der dickste Balken — der Point of Control (POC) — ist der meistgehandelte Preis, ein magnetischer Anker. Wählen Sie einen Tagestyp.
Warum es zählt: Hochvolumen-Zonen (dicke Balken) wirken wie Magnete und Bremsen. Niedrigvolumen-Zonen (dünne Balken) durchläuft der Kurs schnell — dort hält ihn nichts.
Die Cluster- oder Footprint-Analyse öffnet eine einzelne Kerze und zeigt pro Preisstufe, wie viel zum Geld- und wie viel zum Briefkurs gehandelt wurde. Wo eine Seite klar überwiegt — eine Imbalance — handelten aggressive Käufer oder Verkäufer. Erzeugen Sie neue Kerzen und suchen Sie die Ungleichgewichte.
Eine Kauf-Imbalance (grün) entsteht, wenn auf einer Preisstufe deutlich mehr zum Ask gekauft als zum Bid verkauft wurde — aggressive Käufer. Eine Verkauf-Imbalance (rot) zeigt das Gegenteil.
Volumen und Cluster verraten die Absicht hinter der Bewegung.
Bewegung mit Volumen ist tragfähig, ohne Volumen verdächtig. Beteiligung ist der Beweis.
Der meistgehandelte Preis zieht den Kurs an. Hochvolumen-Zonen bremsen, dünne Zonen lassen ihn rauschen.
Imbalances und Delta verraten, welche Seite mit Marktorders Druck gemacht hat.